Kfz-Gewerbe Hessen: Viel besser geht es nicht!

v.l.n.r. Roger Seidl, Geschäftsführer der Wirtschafts-GmbH des Kfz-Gewerbes Hessen, Staatssekretär Jens Deutschendorf, Präsident des hessischen Kfz-Gewerbes Jürgen Karpinski, Oberbürgermeister Sven Gerich und Kfz-Verbandsgeschäftsführer Joachim Kuhn.

Foto: Biernath

 

Eröffnung des neuen Verbands-gebäudes Am Landeshaus in Wiesbaden 

Der Verband des Hessischen Kfz-Gewerbes hat am 5. April 2019 in Anwesenheit von Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und dem Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Sven Gerich, sowie zahlreichen geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft sein neues Verbandsgebäude in Wiesbaden eingeweiht. Die neuen Räumlichkeiten liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landesregierung und böten – so Jürgen Karpinski, Präsident des Deutschen und des Hessischen Kfz-Gewerbes, in seiner Begrüßungsansprache – eine ideale Ausgangslage für die erfolgreiche Verbandsarbeit.

Seinen Dank richtete er im Besonderen an Oberbürgermeister Sven Gerich und den Leiter des städtischen Wirtschafts-und Liegenschaftsamts, Sven Clasen. Die Stadt Wiesbaden habe den Verband bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück sehr unterstützt. „An dem neuen Standort wurden 3 Millionen Euro investiert, es sind 730 Quadratmeter modernste Bürofläche und eine 325 m² große Tiefgarage mit 10 Stellplätzen entstanden. Wir liegen hier also goldrichtig mit unserer Investition. Viel besser geht es nicht.“ so Karpinski wörtlich mit Bezug auf den prominenten und verkehrsgünstigen Standort zwischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium und Hauptbahnhof.

Staatssekretär Jens Deutschendorf, betonte in seinem Grußwort den langjährigen, guten Kontakt zwischen Kfz-Verband und Ministerium und bescheinigte den Gästen seine bislang kürzeste Dienstreise von nur wenigen Metern.

Oberbürgermeister Sven Gerich, erklärte in seiner Rede, dass man stolz darüber sein kann, den hessischen Kfz-Verband in der Landeshauptstadt Wiesbaden ansässig zu haben. Ein offener Punkt bei der Stadt sei die Signalisation am Gebäude. Hier gab Gerich seine Zusage: „Ein so bedeutender Verband muß auch sichtbar sein und das werden wir ändern!“ So klare Worte aus der Politik quittierten die Gäste mit großem Beifall.

Verbandsgeschäftsführer Joachim Kuhn richtete sein Augenmerk auf die Gebäudetechnik des zukunftsorientierten Neubaus. Man nutze das Fernwärmenetz des regionalen Energieversorgers ESWE und werde damit die lokalen Emissionen des Gebäudes „auf null setzen“. Für Kühlung im Sommer und Heizung im Winter kommen großflächige Kühl- und Heizdecken in den Räumen zum Einsatz und die Photovoltaikanlage versorgt neben der Kälteanlage, unter anderem den Serverraum, den Aufzug und die Wallbox für Elektrofahrzeuge. Dadurch könne nahezu der gesamte selbst erzeugte Strom selbst genutzt werden. Zudem habe der Verband gemeinsam mit ESWE einen Stellplatz mit einer öffentlich zugänglichen Ladesäule für Elektrofahrzeuge ausgestattet.