Kfz-Gewerbe Hessen elektrifiziert Berufsschulen - Euler Group übergibt BMW i3 für die Ausbildung

Bringen gemeinsam die Elektromobilität in die hessischen Berufsschulen und Bildungszentren: Cyril von Recum, Gesellschafter-Geschäftsführer der Euler Group in Frankfurt (links), Jürgen Karpinski, Präsident des hessischen Kfz-Gewerbes (2. von links), Joachim Kuhn, Geschäftsführer Landesverband Hessen (2. von rechts) und Andreas David Lutz, Technik-Referent beim Landesverband Hessen (rechts).

 

Der Landesverband Hessen des Kfz-Gewerbes führt seit 2015 sehr erfolgreich die Fortbildungsinitiative „Elektromobilität für Berufsschulen“ mit einem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug von Mitsubishi durch. Den Berufsschulen wird mit diesem Fahrzeug und dem vom Hersteller für den Projektzeitraum kostenlos zur Verfügung gestellten Diagnosetester, ein hochmodernes Hochvolt-Schulungssystem für Unterrichts- und Selbstlernzwecke an die Hand gegeben. Die Berufsschulen können über einen Online-Kalender beim Landesverband freie Termine einsehen und so ihre Projektphase in der Schule entsprechend vorplanen. 

Aufgrund der starken Nachfrage hat der Verband jetzt seine Fortbildungsinitiative ausgebaut und das neue Projekt „Hochmoderne Fahrzeugtechnik für Berufsschulen und Bildungszentren des Handwerks“ gestartet. Verstärkung kam jetzt von Cyril von Recum, Gesellschafter-Geschäftsführer der Euler Group in Frankfurt, der dem Verband hierfür einen neuen BMW i3 zur Verfügung stellt. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Berufsbildung im hessischen Kfz-Gewerbe zu unterstützen. Davon profitieren wir alle. Mit dem Fahrzeug werden zwei fahrzeugspezifische technische Trainings zur Einweisung in die Fahrzeugtechnik von BMW angeboten. Auch wird zusammen mit dem Fahrzeug ein Notebook an die Hand gegeben, mit dem ein von BMW gestellter kostenloser Zugang zum BMW Aftersales Online System AOS, sowie die Nutzung der erforderlichen Diagnose Software ermöglicht wird.“ erklärt von Recum bei der Fahrzeugübergabe.

Landesverbandsgeschäftsführer Joachim Kuhn freut sich über den Zuwachs: „Den BMW i3 werden wir innerhalb der nächsten 2 Jahre den fahrzeugtechnischen Berufsschulen und Bildungszentren des Handwerks in Hessen für jeweils ein- bis zwei Wochen zur Verfügung stellen. Somit können auch Weiterbildungseinrichtungen ohne entsprechende eigene Ausstattung hochmoderne Fahrzeugtechnik eindrucksvoll und praxisnah vermitteln.“

Zur Fahrzeugtechnik erklärt Andreas David Lutz, Technik-Referent beim hessischen Kfz-Verband, dass der Schwerpunkt neben aktueller HV-Technik auch auf aktuellen Fahrassistenzsystemen liege, welche teilautonomes Fahren dank aktiver Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion sowie Lenk- und Spurführungsassistenten ermögliche. Weiterhin stünde mit dem Fahrzeug ein Elektrofahrzeug der neuesten Generation zur Verfügung, an dem die Funktionsweise der verbauten Komponenten sowie die Diagnose der Elektrik/Elektronik eindrucksvoll vermittelt werden könne. Das Fahrzeug repräsentiere auch moderne Karosserie-Leichtbau-Techniken aus Aluminium und kohlefaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK.

„Wir sind sehr glücklich darüber, mit Herrn von Recum einen so aktiven Unterstützer unserer Fortbildungsinitiative gefunden zu haben“, sagt Jürgen Karpinski, Präsident des hessischen Kfz-Gewerbes. „Wir können nunmehr 2 Elektrofahrzeuge den Weiterbildungsreinrichtungen zur Verfügung stellen und somit für unser Gewerbe einen wertvollen Ausbildungsbeitrag leisten.“

Finanziell unterstützt wird dieses Projekt neben der Euler Group auch von der Heinz- und Giesela Friederichs Stiftung sowie der Nürnberger Versicherung.