Wiesbaden. Unterstützung für die Ukraine mit dringend benötigtem Verbandsmaterial können die Autohäuser und Kfz-Werkstätten mit Verbandskästen leisten, die noch komplett bestückt sind, auch wenn das Ablaufdatum kurz bevorsteht. Neben dem Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) rufen auch die Kfz-Landesverbände Hessen und Rheinland Pfalz die Kfz-Innungsbetriebe dazu auf, solche Sammelaktionen auf eigene Initiative durchzuführen. „Wir empfehlen, die Verbandskästen direkt bei einer örtlichen Sammelstelle für Hilfsgüter zum Transport in die Ukraine abzugeben. Diese Materialien werden dort dringend benötigt und das Kfz-Gewerbe kann damit eine wertvolle Unterstützung leisten.“, sagt Gerald Weil, Vorstandsmitglied des Landesverbandes Hessen für Öffentlichkeitsarbeit.

 

Unterstützend stellt der ZDK kostenfrei eine druckfähige Plakatvorlage und ein Banner für die digitale Kommunikation im Kfz-Meistershop zum Download bereit.

 

Darüber hinaus unterstützt der ZDK die gemeinnützige Initiative „Job Aid Ukraine“. Sie ermöglicht auf ihrer Website jobaidukraine.com Jobanbietern die kostenlose Einstellung von Stellenangeboten für ukrainische Geflüchtete. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich der Flüchtlingsstrom weitestgehend aus Frauen, Kindern und alten Menschen zusammensetzt, da wehrdienstfähige Männer die Ukraine bekanntlich nicht verlassen dürfen.

 

„Viele Menschen in der Ukraine haben schon alles verloren. Wir müssen helfen wo wir können“, so der Geschäftsführer des hessischen Kfz-Verbandes, Joachim Kuhn. „Außerdem kann diese Initiative auch dadurch unterstützt werden, dass die Kfz-Unternehmerinnen und -unternehmer andere Menschen im geschäftlichen und privaten Umfeld auf diese Möglichkeit der Jobvermittlung aufmerksam machen. Jobsuchende Geflüchtete können sich dort nach für sie geeigneten Tätigkeiten umsehen.“

 

Unter www.WirtschaftHilft.info erhalten Unternehmen und Verbände umfangreiche Informationen zu bedarfsgerechtem Spenden, zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter und zu den Auswirkungen auf Betriebe und Beschäftigte.

V.l.n.r.: Roger Seidl (Presssprecher Kfz-Gewerbe Hessen), Joachim Kuhn (Geschäftsführer Kfz-Gewerbe Hessen), Gerald Weil (Vorstand Kfz-Gewerbe Hessen), Jens Bleutge (Geschäftsführer Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz