E-Prämie zeigt sich erholt

Wiesbaden. Nach einem schwachen Start im Januar zeigt sich die Innovationsprämie für die Förderung der Elektromobilität erholt. 4.456 (Vormonat: 2.964) Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zeigen nach Auffassung von Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Landesverbandes Hessen, dennoch die Unsicherheiten über die zukünftigen Regelungen der Förderung, insbesondere für Plug-in-Hybride.

Die Monatsbilanz Februar weise 2.139 (Vormonat: 1.662 Prämien) für reine batteriebetriebene Fahrzeuge (BEV) und 2.316 (Vormonat: 1.302) Boni für Plug-in-Hybride (PHEV) aus. Zudem habe es eine Förderung für ein Brennstoffzellen-Fahrzeuge (FCEV) gegeben. Hessen könne jetzt insgesamt 94.325 Innovationsprämien verbuchen.

Karpinski sagte in diesem Zusammenhang, dass die meisten Elektrofahrzeuge nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen gefördert wurden, nämlich rund 252.000. In Bayern seien es knapp 184.000 und in Baden-Württemberg fast 180.000 gewesen. In allen fünf ostdeutschen Bundesländern zusammen seien es knapp 88.000 Fahrzeuge gewesen. In Hessen allein seien rund 95.000 Anträge mit einer Förderung von insgesamt circa 435 Millionen Euro erfolgt.